Das Buch
Lia Origoni – Die Violetera der Berliner Scala
Lia Origoni – Unter den großen Bühnenikonen des europäischen 20. Jahrhunderts
Drei Jahre – eine lange Zeit – waren erforderlich, um das Porträt von Lia Origoni, Sängerin und Schauspielerin, so verlässlich wie möglich zu rekonstruieren: gestützt auf präzise Erinnerungen und gut dokumentierte Quellen. Doch es ging auch darum, ihre Persönlichkeit und Lebensgeschichte zu erfassen – ein Leben, das zutiefst mit seiner Epoche verwoben war. Eine Epoche, in der Namen wie Goebbels, König Faruq, Luigi Einaudi, Clara Calamai, Anna Magnani, Antongiulio Bragaglia, Totò, Tito Schipa, Severino Gazzelloni, Renato Guttuso, Giorgio Strehler, die Brüder De Filippo, Renato Rascel, Paolo Poli, Maurice Chevalier, Caterina Valente, Cary Grant und Mercedes Sosa auftauchen. Und mit ihr verbunden sind Bühnen von weltweitem Ruf: der Berliner Wintergarten und die Scala, das Moulin Rouge und die Salle Pleyel in Paris, die Mailänder Scala, das Teatro San Carlo in Neapel, die Sixtinische Kapelle und die Oper Rom – um nur einige zu nennen.
Ein prächtiger Band, der Lia Origoni vom Verleger Paolo Sorba gewidmet wurde, mit Texten von Gian Carlo Tusceri: eine große Künstlerin mit einer einzigartigen Stimme. Eine Biografie, die durch den Glanz der Theater ganz Europas führt, aber auch durch die Dunkelheit von Krieg und Besatzung. Ein Muss – für Liebhaber wie für Neueinsteiger.
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